Entrüstung über die Zerstörung
Weder die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes
Garmisch-Partenkirchen, der Kreisvorsitzende des LBV, die Leiterin des
Tierschutzvereins GAP und der Bürgermeister der Gemeinde Oberau konnten
sachdienliche Hinweise geben. Jedoch waren ausnahmslos alle entrüstet über die
Zerstörung!
Naturschützbehörde riet zur Anzeige
Die untere Naturschutzbehörde des LRA Garmisch hat die Maßnahme der
Angler als überaus gelungene, wünschenswerte, sanfte Vergrämung bezeichnet und
zur sofortigen Anzeige geraten.
Der Vertreter des LBV hat sein völliges Unverständnis über die
Zerstörung geäußert und ebenfalls zur Anzeige geraten. Er hat sich von einer
derartigen Tat distanziert und betont, dass der LBV es nicht als seine Aufgabe
ansieht, ausschließlich den Kormoran zu schützen, sondern das gesamte Biotop
als schützenswert erachtet!
Der Bezirksvorsitzende hat den 1. Vorsitzenden Richard Kick darüber hinaus zur
nächsten Jahreshauptversammlung im März 2010 eingeladen, um vor den Mitgliedern
des LBV seine Sichtweise zum "Kormoran - Vogel des Jahres 2010"
darzustellen. Außerdem hat er enge Zusammenarbeit in der Aufklärung dieser
völlig unsinnigen Tat bekundet.
Das Fischereirecht am Lauterbach ist auf 4,5 Kilometer im eigenen
Besitz. Der Bach fließt durch ein für Spaziergänger völlig unzugängliches
Naturschutz- und Vogelschutzgebiet, mündet in die Loisach, entspringt aus einer
Karstquelle, beherbergt einen enormen Bestand an wilden Bachforellen,
Regenbogenforellen (auch diese reproduzieren sich selbst) und Äschen. Der Bach
führt über das ganze Jahr eine enorme Wassermenge, ist immer kristallklar,
Breite ca 6-10 Meter, Tiefe ca 0,60 - 2,00 m.
Schulterschluß zwischen Fischern und dem LBV
”Grundsätzlich sehe ich persönlich unsere Aktion als gelungen an, hat sie doch den Schulterschluss zwischen uns Fischern und dem LBV bewirkt”, sagt Richard Kick.
Die untere Naturschutzbehörde hat diese Maßnahme als überaus begrüßenswert
eingestuft! Was wollen wir Fischer denn mehr, als die Unterstützung der
Behörden und die positive Resonanz des örtlichen LBV, mit der Ankündigung von
gemeinsamen Aktionen! Helfen werden wir uns in Zukunft schon weiterhin selbst
und nicht nur im Winter am warmen Ofen "Fliegenbinden" und uns im
Frühjahr wundern, warum keine Fische mehr da sind.
Wir werden weiter unseren Fischbestand schützen und hegen!
Richard Kick
(1.Vorsitzender)
1. Münchner Angler Club e.V. seit 1901
P.S. sachdienliche Hinweise nimmt übrigens Herr Kick sehr gern an: gefra-richard.kick@t-online.de