wurde 1966 in Gelsenkirchen geboren, lebt in Schleswig-Holstein, ist Witwer und hat seit 2002 eine kleine, süße Tochter – deren erster selbst gefangener Fisch eine 38 cm lange Bachforelle war.
Seit 1990 ist er „hauptberuflicher Angler“, zunächst als Redakteur bei Rute & Rolle, dann beim Blinker und stellvertretender Chefredakteur beim Esox und seit 1998 Chefredakteur von FliegenFischen.
Michael Werner entdeckte schon im Kindergartenalter seine Leidenschaft zum Angeln – mit seiner ersten, vom Opa gekauften Angel, fing er im Alter von sechs Jahren in einem Yachthafen in Essen, am Baldeneysee, seinen ersten Fisch, einen Döbel. Von diesem Moment an hatte Michaels Mutter mit Haken in Hosentaschen und muffelnden Keschern im Kinderzimmer zu kämpfen...
In den rund 35 Jahren, entwickelte er sich zu einem Allround-Angler: Stippfischen, Grundangeln, Spinnfischen, Meeresangeln... Eines Tages kaufte er sich ein Fliegenfischen-Set, um im Sommer auf Rotfedern zu fischen – und das in Berlin, einer Großstadt, die nicht zu den Fliegenfischer-Hochburgen zählt.
Mehr und mehr erlag er dem Fliegenfischen, und obwohl Michael Werner alles andere als ein Purist ist, fischt er heute fast nur noch mit der Fliege. Doch er macht keinen Hehl daraus, dass er zum Beispiel beim Meerforellenfischen an der Küste auch schon mal zur Spinnrute greift, wenn Wind und Wellen das Fliegenfischen zu sehr erschweren. Seine große Leidenschaft jedoch ist das Fliegenfischen – und die Meerforelle, auf die Michael Werner seit rund 25 Jahren fischt.